Erbschaftsteuererklärung



Sie wollen eine Erbschaftssteuererklärung erstellen und dem Finanzamt keine Steuern schenken und benötigen hierbei Unterstützung bzw. Informationen zur Berechnung der Erbschaftsteuer? Oder Sie wollen wissen, unter welchen Voraussetzungen Immobilien und Betriebsvermögen steuerfrei sind? Auf dieser Seite erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Erbschaftssteuer-Berechnung und die wichtigsten Änderungen der Erbschaftsteuerreform 2009.


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Willkommen auf der Seite Erbschaftsteuererklärung.info mit Informationen zur Erstellung der Erbschaftsteuererklärung. Ab dem 01.01.2009 ist die neue Erbschaftsteuerreform in Kraft getreten. Bei Erbfällen zwischen dem 01.01.2007 und dem 31.12.2008 konnte bei rechtzeitigem Antrag ebenfalls die Anwendung des neue Erbschaftsteuerrechts gewählt werden. Dieses konnte in Einzelfällen auch bei geerbten Immobilien vorteilhaft sein. Allerdings kamen bei Ausübung des Wahlrechts leider nur die alten niedrigeren Freibeträge zur Anwendung.


   

Wer ist verpflichtet eine Erbschaftsteuererklärung abzugeben?

Bei einer Erbschaft ist grundsätzlich der der Erbschaftsteuer unterliegende Erwerb innerhalb von drei Monaten nach erlangter Kenntnis von dem Erbanfall dem zuständigen Finanzamt schriftlich anzuzeigen. Sie erhalten danach vom Finanzamt gegebenenfalls eine Aufforderung zur Abgabe der Erbschaftsteuererklärung, wobei die Frist mindestens einen Monat beträgt. Zu den Ausnahmen, wann keine Anzeige abgegeben werden braucht, bzw. was genau die Anzeige beinhalten muss, fragen Sie am besten einen Steuerberater. Beachten Sie auch, dass bei einer Schenkung der steuerpflichtige Erwerb sowohl vom Schenkenden als auch vom Erwerber angezeigt werden muss. Bei pflichtwidriger Unterlassung der Anzeige drohen Geldbußen oder im Extremfall, falls aufgrund der fehlenden Anzeige vorsätzlich Erbschaftsteuer verkürzt wurde, Strafen wegen Steuerhinterziehung.


   

Wie hoch sind die Erbschaftsteuer-Freibeträge?

Die Erbschaftsteuerfreibeträge wurden ab 2009 deutlich erhöht. Die persönlichen Steuersätze wurden 2009 ebenfalls geändert und 2010 noch einmal angepasst. Einen Überblick können Sie sich auf der Seite über Erbschaftsteuerfreibeträge verschaffen.

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Wie hoch ist der Schenkungssteuer-Freibetrag?

Als Schenkung im Erbschaftsteuerrecht gilt gem. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG jede freigebige Zuwendung unter Lebenden, soweit auf Kosten des Zuwendenden eine Bereicherung für den Erwerber stattfindet. Also auch wenn der Beschenkte Geld- oder Sachleistungen als Gegenleistung erbringt, die unter dem Wert der Leistung des Schenkers liegen, liegt eine Schenkung vor. In diesem Fall handelt es sich um eine so genannte gemischte Schenkung. Der Schenkungssteuer Freibetrag richtet sich wie bei der Erbschaftssteuer nach den Steuerklassen. Auch der Steuertarif ergibt sich wie der Erbschaftsteuertarif aus §19 ErbStg. Im Jahr 2011 hat sich gegenüber 2011 keine Änderung beim Freibetrag ergeben. Eine Übersicht über die Schenkungssteuer-Freibeträge finden Sie auf der Unterseite über den Schenkungsteuer Freibetrag. Bei der Schenkungsteuer besonders zu beachten ist, dass alle Vermögensanfälle, welche ein Erwerber innerhalb eines 10 Jahreszeitraums von derselben Person durch Schenkungen und von Todes wegen erhält, sind nach § 14 ErbStG zusammenzurechnen. Dieses führt dazu, dass der Erwerber seinen persönlichen Schenkungssteuer Freibetrag in diesem Zeitraum nur einmal in Anspruch nehmen kann. Zu weiteren Einzelheiten fragen Sie am besten einen Steuerberater.
   

Welche Unterlagen werden für die Erstellung der Erbschaftsteuererklärung benötigt?

Für die Erbschaftsteuererklärung benötigt das Finanzamt bzw. der Steuerberater zumeist unter Anderem folgende Unterlagen:

Informationen zum Erblasser
- Todestag
- Name, Staatsangehörigkeit, Letzter Wohnsitz:
- Zuständiges Finanzamt, letzte Steuernummer
- Familienstand am Todestag:
- In welchem ehelichem Güterstand lebte der Erblasser zuletzt mit seinem Ehegatten? Gesetzlicher Güterstand (Zugewinngemeinschaft) etc.
- Ist ein Testament / Erbvertrag vorhanden?
- Ist ein Testamentsvollstrecker Nachlasspfleger Nachlassverwalter bestimmt? Bitte Name, Anschrift, Telefonnummer mitteilen.
- Ist ein Erbschein vorhanden oder beantragt worden? Name, Aktenzeichen des Gerichts / Urkundenrollen-Nummer vom Notar:
- Unterhielt der Erblasser ein Schließfach?

Angaben zu den Erben
Wer ist Erbe geworden?


Hinterlassene Vermögenswerte
- Immobilien
- Betriebsvermögen
- Übriges Vermögen
- Nicht notierte Anteile an Kapitalgesellschaften
- Wertpapiere, andere Anteile und dergleichen
- Guthaben bei Geldinstituten
- Bausparguthaben?
- Steuererstattungsansprüche?
- andere Kapitalforderungen
- sonstige Forderungen
- Zinsansprüche
- Versicherungen, Sterbegelder, Abfindungen
- Renten oder andere wiederkehrende Bezüge
- Bargeld, Münzen, unverarbeitete Edelmetalle, Edelsteine, Perlen
- Hausrat
- Andere bewegliche körperliche Gegenstände (z. B. Kraftfahrzeuge, Boote, Kunstgegenstände, Schmuck)
- sonstige Rechte (Urheberrechte, Erfindungen, Patente und Ähnliches?


Welche Vermögenswerte sind von Dritten außerhalb des Nachlasses unmittelbar erworben worden?

Nachlassverbindlichkeiten
- Schulden des Erblassers
- Darlehensschulden
- Steuerschulden
- sonstige Verbindlichkeiten

Erbfallkosten
- Kosten der Bestattung des Erblassers
- Kosten für ein angemessenes Grabdenkmal
- Kosten für die übliche Grabpflege durchschnittlich jährlich anfallende Kosten (Jahreswert)
- Kosten der Nachlassregelung
abzüglich Kostenersatz (Sterbegeld u.Ä.)

Vermächtnisse, Auflagen, Pflichtteilsansprüche
- Hatte der Erblasser Vermächtnisse, Auflagen angeordnet?
- Sind Pflichtteilsansprüche geltend gemacht worden?


Schenkungen der letzten 10 Jahre
- Hatte der Erblasser zu seinen Lebzeiten Schenkungen oder andere unentgeltliche Zuwendungen gemacht?

   

Wie werden Immobilien und Betriebsvermögen bewertet und unter welchen Bedingungen wird Steuerfreiheit gewährt?

Die Beantwortung der Fragen hängt stark vom Einzelfall ab. In Kürze werden Sie hierzu einige Informationen finden. Bei speziellen Fragen zum Thema Erbrecht sollten Sie einen Fachanwalt für Erbrecht zu Rate ziehen.
   

Welche Möglichkeit der Geldanlage bietet sich an, um zu erwartende kurzfristige Erbverbindlichkeiten zu begleichen?

Falls für zu erfüllende Pflichtteilsansprüche, Vermächtnisse oder die zu zahlende Erbschaftsteuer liquide Mittel zurückgelegt werden sollen, wäre eine Möglichkeit, entsprechende Reserven auf einem Tagesgelkonto zurückzulegen. Einen Tagesgeldzinsvergleich ist in der folgenden Tabelle zu finden.
   

Schlussbemerkung

Wir hoffen, wir konnten Ihnen auf dieser Seite zur Erbschaftsteuererklärung nützliche Informationen vermitteln.






erbschaftsteuererklärung.info - FAQ
1. Wer ist verpflichtet eine Erbschaftsteuererklärung abzugeben?
2. Wie hoch sind die Erbschaftsteuer-Freibeträge?
3. Wie hoch ist der Schenkungssteuer-Freibetrag?
4. Welche Unterlagen werden für die Erstellung der Erbschaftsteuererklärung benötigt?
5. Wie werden Immobilien und Betriebsvermögen bewertet und unter welchen Bedingungen wird Steuerfreiheit gewährt?
6. Welche Möglichkeit der Geldanlage bietet sich an, um zu erwartende kurzfristige Erbverbindlichkeiten zu begleichen?
7. Schlussbemerkung


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1. Wer ist verpflichtet eine Erbschaftsteuererklärung abzugeben?
2. Wie hoch sind die Erbschaftsteuer-Freibeträge?
3. Wie hoch ist der Schenkungssteuer-Freibetrag?
4. Welche Unterlagen werden für die Erstellung der Erbschaftsteuererklärung benötigt?
5. Wie werden Immobilien und Betriebsvermögen bewertet und unter welchen Bedingungen wird Steuerfreiheit gewährt?
6. Welche Möglichkeit der Geldanlage bietet sich an, um zu erwartende kurzfristige Erbverbindlichkeiten zu begleichen?
7. Schlussbemerkung